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29.08.2010

Bessere Geolocation API Unterstützung

Ich habe meine freie Zeit gerade etwas genutzt um ein Javascript zu erstellen, mit dem man aus dem Browser heraus auf eine einheitliche Geolocation API zugreifen kann. Aktuell unterstützt das Script offiziell die folgenden Browser:

  • Android Webkit
  • Android Dolphin HD
  • Apple iPhone/iPod Safari iOS 3.0+
  • Blackberry OS 4.1+
  • Firefox 3.5+
  • Firefox < 3.5 mit Geode Addon
  • Google Chrome
  • Opera 10.6+
  • Alle Browsers mit installiertem Google Gears

Andere Browser bieten zur Zeit keine Unterstützung für Geolocation. (Korrigiert mich bitte wenn ich einem Browser Unrecht tue).

Wie wird das Script verwendet?

Ganz einfach: statt ständig if(navigator.geolocation) und Konsorten abfragen zu müssen, gibt es mit meinem „Abstraction Layer“ nur noch einen Aufruf mit dem ein GeolocationWrapper-Objekt erzeugt wird und mit dem überprüft wird, ob eine wie auch immer geartete Unterstützung vorhanden ist. Im konkreten Anwendungsfall sieht das dann wie folgt aus:

geo = new GeolocationWrapper();

Anschließend kann mit den im W3C Standard beschriebenen Methoden (getCurrentPosition und watchPosition) auf die Position zugegriffen werden:

if(geo.api) {
	geo.getCurrentPosition(success, error, {enableHighAccuracy: true, maximumAge: 1000});
}

Der SuccessCallback-Funktion (in diesem Fall ist das die Funktion success) wird ein position-Objekt als Parameter übergeben, über das in der Funktion auf die Standortdaten des Benutzers zugegriffen werden kann.

Um bspw. den Breitengrad auszugeben, kann das wie folgt aussehen:

function success(position) {
	alert('Your position: ' + position.coords.latitude + ', ' + position.coords.longitude);
 }

Das Script mit einer Google Map als Beispiel gibt es zu sehen unter:
http://www.manuel-bieh.de/publikationen/scripts/geolocation/demo.html

Den Download findet ihr auf der eigens eingerichteten Google Project Seite:
http://code.google.com/p/better-geolocation-api/

23.03.2010

Bin wieder da und kann wieder bloggen

Hach, herrlich. Nachdem irgendeine Sicherheitslücke in einem lang nicht mehr aktualisierten WordPress zur Folge hatte das mein Blog-Backend nicht mehr funktionierte, kam ich am Wochenende endlich dazu mal die brandaktuelle Version 2.9.2 hier aufzuspielen.

Nun funktioniert, nach Monaten(!) in denen ich nicht die Zeit hatte oder die Lust fand mein System upzugraden, auch das Backend wieder fehlerfrei, so dass ich in Zukunft hier auch mal wieder etwas veröffentlichen kann. Zwar hab ich dazu wegen Studium und Arbeit nur sehr wenig Zeit dafür, 10 Minuten für kleinere Beiträge kann man aber ja eigentlich immer irgendwo abzwacken.

Ist jedenfalls ein schönes Gefühl endlich wieder bloggen zu können. Solltet ihr irgendwo noch einen Fehler finden der möglicherweise im Update seine Ursache findet, so gebt mir doch bitte kurz Bescheid.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich (mit einigen sehr wenigen Modifikationen) vom Code her noch immer das gleiche Template benutze wie bei der ersten Version dieses Blogs vor ziemlich genau 5 Jahren, als hier noch WordPress 1.2 Verwendung fand. Und es funktioniert tatsächlich immer noch. Das fasziniert mich ein wenig.

31.08.2009

QR-Code vs. Datamatrix

Kürzlich haben wir bei der Mobilistics GmbH ein weiteres Projekt abgewickelt, bei dem wieder einmal ein QR-Code als einfache Verlinkung von der Print-Werbung zum Mobile-Content zum Einsatz kam. Der Code dient in diesem Fall dazu, um Teilnehmern eines Gewinnspiels eine einfache Teilnahme direkt vor Ort zu ermöglichen, ohne das dabei die doch recht lange URL mit der „Mäuseklaviatur“ umständlich am Handy eingetippt werden muss. Gedruckt wurde der Code auf eine Postkarte, die gleichzeitig eine Erläuterung zur Teilnahme enthält.

Generell kamen bisher bei allen von uns abgewickelten „Mobile Tagging“-Projekten ein QR-Code zum Einsatz, obwohl unser eigens zum Verwalten solcher Kampagnen entwickelter „Mobilistics Application Server“, neben dem QR-Code durchaus auch das Semacode-/Datamatrix-Format (und theoretisch auch den weniger verbreiteten Aztec-Code) unterstützt, das immerhin gut 20% weniger Fläche bei gleichem Inhalt benötigt. Die Gründe bzw. den Grund für den QR-Code möchte ich hier kurz ausführen.

Wie eben erwähnt benötigt ein Datamatrix-Code nur eine Fläche die rund 20% kleiner ist als die eines QR-Codes gleichen Inhalts. Dennoch nutzten wir bisher ausschließlich QR-Codes. Dies hat, so muss ich zugeben, ausschließlich rein ästhetische Gründe und entspringt keiner wirklich technisch-rationalen Entscheidung. Diese wäre vermutlich, eben wegen der geringeren Größe, zu Gunsten der Datamatrix ausgefallen. Jedoch ist es so, dass jeder mir bekannte 2D-Barcode-Reader sowohl den QR-Code als auch den Datamatrix-Standard unterstützt.

Der QR-Code ist jedoch durch seine drei großen schwarzen Identifikationspunkte in den Ecken unserer Meinung nach wie geschaffen dazu, um vom Nutzer wiedererkannt zu werden. Ein solches signifikantes Merkmal fehlt bei der Datamatrix jedoch (fast) völlig. Dieser ist eine einfach Schachbrett ähnliche Pixelfläche bei der der Novize nicht unbedingt etwas mit anzufangen weiß. Natürlich weiß ein absoluter Novize auch bei einem QR-Code nicht direkt etwas damit anzufangen. Doch sorgen die drei markanten Punkte in den Ecken wie gesagt für einen höheren Wiedererkennungswert als das bei dem Datamatrix-Schachbrett der Fall ist. Generell meine ich aber zudem auch Tendenzen erkennen zu können, dass die Mehrzahl der bisher bekannt gewordenen „Mobile Tagging“-Projekte eher auf den QR-Code, statt auf die Datamatrix gesetzt haben. Die Suchergebnisse bei Flickr sprechen da ebenfalls für sich (589/376 bei Datamatrix/Semacode ggü. 2479 beim QR-Code).

Beide Code-Typen wurden vom Mobile Code Consortium (MC2) als „Quasi-Standard“ zur Verwendung in Mobile Marketing Aktionen empfohlen. Wir denken hier aber, dass die Entwicklung einzig aus den gerade genannten Gründen zum QR-Code übergehen wird. Lassen wir uns überraschen.

Wer noch etwas Lesestoff zum Thema haben möchte: die Absatzwirtschaft berichtet über Mobile Tagging als Teil des Mobilen Marketings.

16.06.2009

Social Networks zum eigenen Vorteil nutzen

Laut „Mediascope Europe“, einer Studie über das Online-Verhalten europäischer Bürger, besaßen 2007 bereits 4 von 10 Jugendlichen bzw. junge Erwachsene in Deutschland ein Profil bei einem der zahlreichen online Social Networks, inzwischen dürfte diese Zahl wohl noch weitaus höher liegen. Und damit werden eben diese Netzwerke natürlich auch für Personalchefs, die auf der Suche nach Auszubildenden, Werkstudenten oder festen Angestellten sind, alles andere als uninteressant.

Private Urlaubsfotos, die eigene Lieblingsmusik oder Gruppenzugehörigkeiten; alles, was für die Besetzung einer ausgeschriebenen Stelle von Relevanz ist (oder auch nicht), wird in solchen vermeintlich privaten Profilen durch Gedankenstriptease, meist ohne große Hintergedanken, öffentlich zur Schau gestellt. So ist es keine Überraschung, dass eine Umfrage des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater ergab, dass inzwischen 33% aller Personalchefs und Headhunter Seiten dieser Art zu Recherchezwecken verwenden.

Dies kann schnell zum Karrierekiller werden, und so sollte man zumindest während der Bewerbungsphase davon absehen öffentlich kund zu tun, dass „VW – Die einzig wahre Automarke“ ist, während man seine Bewerbungen aber dennoch zu Toyota oder Nissan geschickt hat. Auch Gruppen wie „Meine Schlafzeiten kollidieren mit meinen Arbeitszeiten“ oder „Ich mache mehr Pause als du arbeitest“ sollte nur beitreten, wer sicher ausschließen kann, dass sich in absehbarer Zeit ein relevanter Personaler auf das eigene Profil stoßen wird. Vorsicht sollte dabei außerdem bei öffentlich zur Schau gestellten Mitgliedschaften geboten sein. Klar mag hinter „Greenpeace“ eine gute Idee mit löblicher Absicht stecken, jedoch assoziieren viele Leute oftmals noch ganz andere Dinge mit Organisationen dieser Art.

Viele Netzwerke haben auf Drängen ihrer Benutzer inzwischen eine Funktion eingebaut, um das eigene Profil vor Personen, die nicht zum eigenen Freundeskreis gehören zu verstecken. Ob dieser Weg unbedingt immer der beste Weg ist darf ebenso bezweifelt werden und so kann schnell der Verdacht entstehen, der Bewerber hätte etwas Unangenehmes oder gar Schlimmes zu verbergen. Ein gesundes Misstrauen im Vorstellungsgespräch, sollte es denn soweit kommen, ist in einem solchen Fall oftmals garantiert, hört man es doch in letzter Zeit immer wieder, dass Bewerber von ihren potentiellen neuen Arbeitgebern auf das eingeschränkt sichtbare Profil und die Beweggründe für diese Einschränkung im StudiVZ angesprochen wurden.

Doch wer nun panisch mit dem Gedanken spielt, alle seine Online-Profile auf diversen Networking-Diensten zu löschen sollte zuerst diesen Artikel zu Ende lesen, denn es geht auch anders. Das eigene Profil kann gezielt zum positiven Selbstmarketing und somit auch (hoffentlich) zur leichteren Jobfindung verwendet werden. Oftmals ist es nicht allzuviel Aufwand, um die Personalchefs dieser Welt z.B. bei schlechten Zeugnissen oder Lücken im Lebenslauf davon zu überzeugen, dass man dennoch der absolut richtige Kandidat für einen ausgeschriebenen Job ist.

Die beiden wohl bekanntesten Netzwerke in Deutschland sind ohne Zweifel das Business-Netzwerk Xing und natürlich der mehrmalige IVW-Spitzenreiter StudiVZ. Xing, als Business-Netzwerk sollte dazu prädestiniert sein, um seine berufliche Laufbahn positiv zu beeinflussen. Der Bewerber kann dort seine bisherige Stellen inkl. Tätigkeitsbereich, Position, Firmengröße und viele weitere Angaben eintragen und so seinen Lebenslauf, auf einfache Art und Weise, aussagekräftig online abbilden. Dort ist auch Platz für Informationen, die sich nicht im typischen tabellarischen Standard-Lebenslauf wiederfinden. So können dort die Größe des Unternehmens, eine Branche und auch ausführlichere Informationen zur Art der ausgeübten Tätigkeiten angegeben werden.

Wer noch jünger ist, studiert oder primär private Kontakte online pflegen möchte, der tut dies nicht selten im StudiVZ/MeinVZ. Hier neigt man als Benutzer eher dazu auch private Dinge von sich preis zu geben und dies kann, wie angesprochen, unter Umständen bei der Jobsuche „gefährlich“ werden – aber eben auch zum eigenen Vorteil genutzt werden. Durch durchdachte Angaben im eigenen Profil kann man als Bewerber Interesse im Bereich seines möglicherweise zukünftigen Jobs zeigen.

Wer sich z.B. bei einer sozialen Einrichtung bewirbt kann durch offensiv kommunizierte soziale Engagements der Ausprägung seiner sozialen Ader Nachdruck verleihen. Wer sich bei einer Brauerei bewirbt, der darf sicherlich auch erwähnen, dass er Bierliebhaber ist und gelegentlich gern schon mal das ein oder andere Bier am Wochenende trinkt, man muss ja nicht immer gleich übertreiben und stolz erwähnen, dass dies regelmäßig in einem Totalabsturz mit Alkoholvergiftung und dem Erwachen in der Ausnüchterungszelle der örtlichen Polizeistation endet.

Dabei sollte man jedoch vor allem darauf achten auch authentisch zu bleiben und wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Nichts ist unvorteilhafter und peinlicher, als im Gespräch auf eine charakteristische Szene in seinem „Lieblingsfilm“ angesprochen zu werden und dann nicht darauf antworten zu können, weil man selbst diesen Film in Wirklichkeit etwa niemals gesehen hat.

Jeder, der sich hin und wieder einmal Gedanken darüber macht, was er in sein Profil schreibt, welchen Gruppen er beitritt und welche Fotos er hochlädt, der sollte keinerlei Benachteiligungen bei der Jobsuche befürchten dürfen und auch sein Profil nicht verstecken und seinen Namen nicht zensieren müssen. Wer es richtig macht, kann durch die Mitgliedschaft in einem Social Network seine Chancen einen Job zu bekommen mitunter durchaus erhöhen, da sich die Entscheider bereits vorher ein erstes erstes Bild über Sympathie und Antisympathie mit dem Bewerber machen können. Ein öffentliches Profil in einem Social Network muss so also keinesfalls immer ein Nachteil bei der Jobsuche sein, sondern kann sich mit etwas durchdachtem Selbstmarketing schnell zum eigenen Vorteil entwickeln.

29.05.2009

Es tut sich was, bei der Geolokalisierung

… wenn vielleicht auch nur langsam: bei insFX ist ein Artikel erschienen in dem schön beschrieben wird, was ich hier ja bereits öfters bemängelt hatte; nämlich die native Unterstützung der Standortermittlung im Browser.

Hier gehts es zum Artikel: Der iPhone-App Killer: Mobile Webbrowser bekommen endlich Zugriff auf die Geolocation! Und hier noch eine etwas ältere Ausführung von mir, von Anfang des Jahres, mit einigen Fragen und Wünschen: Einige Dinge die ich mich gelegentlich frage.

Dann dürfte es ja jetzt nur noch ein paar Jahre dauern, bis sowas vielleicht flächendeckend funktioniert, schön!

Leerstehende Fabriken zu Office-Communities

Ich lese inzwischen bereits fast seit Bestehen der Seite täglich bei deutsche-startups.de mit, einem Weblog, das sich mit der deutschen Startup-Szene beschäftigt. Dort gibt es auch eine Interview-Reihe mit Gründern verschiedenster Web-Startups, die ich meist ziemlich interessant finde. In dieser Reihe erschien jetzt ein Interview mit Hendrik Boeing von Digital Bloom, aus welchem ich eine Antwort für ziemlich spannend finde und daher hier einmal zitieren möchte:

Sie treffen den Bundeswirtschaftsminister – was würden Sie sich für den Gründungsstandort Deutschland von ihm wünschen?
Vielmehr sollte man mit dem Ministerium für Bildung sprechen und den Jugendlichen schon im frühen Alter Mut machen für eigene Ideen und Gedanken einzustehen und bei der Umsetzung Hilfestellung leisten. Das Problem der Deutschen ist doch die Angst in einem bestehenden System nicht zu funktionieren. Strukturen aufbrechen und frei denken!! Wenn ich dann noch auf Herrn von Gutenberg treffe, fände ich folgenden Gedanken spannend: Lehrstehende Fabriken (o.ä.) werden zu Office-Communities und “Begegnungsstätten” für Gründer und junge Unternehmen umgestaltet. Digital Bloom ist aktuell auf einem solchen Gelände. Hier haben wir uns einen alten 200qm Aerobic-Raum zu einem Office-Loft umgebaut. Auf unserem Areal könnte man mehr als 50 Start-Ups unterbringen, die sich gegenseitig pushen. Offene Küchen, Chillout-Areas, Technik-Support, Abendveranstaltungen, Vorlesungen etc. kann mehr bewirken als die ein oder andere finanzielle Unterstützung.

Stelle ich mir als sehr gelungene Abwechslung zu schnöden Gewerbe- oder Technologiezentren vor. Es spart Kosten, da sich mehrere Startups Klo, Küche, etc. teilen können, was gerade in der Startphase über alles Erfolg oder Misserfolg entscheiden kann und es schafft, auch wenn ich bei dem Wort snst oft zusammenzucke, Synergien, da man sich direkt zu Anfang mit Gleichgesinnten austauschen kann.

Eine wie ich finde sehr gute Idee, die es wert wäre mal ausprobiert zu werden!

Hier geht es zum Interview.

23.04.2009

Google Gears auf S60 3rd Geräten?

Nur mal eine kurze Zwischenfrage: kennt irgendwer eine Möglichkeit um Google Gears auf Symbian S60 3rd Geräten ans Laufen zu bringen? In meinem konkreten Fall geht es um den Nokia E90 Communicator. Wie es aussieht, scheint Gears nur auf Windows Mobile 5/6 Geräten und natürlich Android zu laufen. Jedenfalls konnte ich nichts anderes finden. Hat da also jemand vielleicht einen heißen Tipp für mich?

3.04.2009

Wo die Mühlen langsam mahlen

Es ist teilweise doch schon ziemlich unglaublich, wie langsam in Ämtern die Mühlen noch mahlen. Anfang September 2008 haben wir über eine Anwaltskanzlei (u.A. spezialisiert auf Markenrecht) eine Markenanmeldung vornehmen lassen. Am heutigen Tag, gerade einmal gut 210 Tage später, also ziemlich genau nach 7 Monaten(!), ist die Anmeldung beim DPMA online einsehbar.

Kann ich mir eigentlich nur so erklären, dass da entweder nur Halbtagskräfte arbeiten, die Markenanmeldungen unterste Priorität genießen oder die Leute dort wirklich gründlich arbeiten. Der Kanzlei mache ich keinen Vorwurf, dort kam schon wenige Tage später eine Anmeldebestätigung vom DPMA über den Eingang der Anmeldung.

Man stelle sich eine solche Wartezeit nur mal in der freien Wirtschaft vor: „Ihre E-Mail habe ich erhalten, ja, ich kann die Texte aber erst in 7 Monaten online stellen“ …

Unfassbar.

10.03.2009

Paypal Handyzahlung in Deutschland?

Michael Arrington schrieb am 22. März 2006 bei TechCrunch:

PayPal has launched its mobile payment platform, called, of course, PayPal Mobile.

Das ist jetzt inzwischen fast genau 3 Jahre her. Gerade habe ich nach langer Zeit wieder einmal versucht mich bei PayPal Mobile mit meinem E90 Communicator einzuloggen und was bekam ich dort zu sehen?

Fehler: PayPal-Handyzahlungen stehen in Ihrem Land zurzeit nicht zur Verfügung.

Geschlagene 3 Jahre gibt es den mobilen Dienst inzwischen, mittlerweile verfügbar in den USA, Australien, Kanada, Frankreich, Italien, Spanien und Groß-Britannien. Wieso dauert es so lange, den Dienst auch für Deutschland umzusetzen?

Ich will doch einfach endlich geile Webservices mit PayPal Mobile Bezahl-Abwicklung basteln können …

5.03.2009

Mobile VZs

Es geschehen doch noch Wunder dieser Tage. Als vermutlich eins der letzten mehr oder weniger angesagten Social Networks launcht StudiVZ (und seine entsprechenden Pendants MeinVZ/SchuelerVZ) eine mobile Version.

Gut, wirklich toll sieht das Ding nicht aus, aber da orientiert sich das mobile Portal wohl am Desktop-Bruder, der von der Optik her sicherlich auch nicht unbedingt auf der Höhe der Zeit ist. Immerhin passiert da überhaupt mal was in diese Richtung.

Zu finden sind die mobilen Versionen unter der äußerst praktischen Subdomain m:
m.studivz.net
m.schuelervz.net
m.meinvz.net